Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Einführung eines Forschungsinformationssystems (FIS)

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) existiert für den Bestand an Forschungsdaten derzeit keine einheitliche und zentrale Datenbasis. Mangels einer integrierten Lösung werden die Forschungsdaten überwiegend manuell erfasst und lokal gespeichert. Auch die fehlenden übergreifenden Sortier- und Suchmöglichkeiten führen zu Unübersichtlichkeiten in den Forschungsdatenbeständen. Darüber hinaus besteht für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der MLU bislang keine Möglichkeit, ihre Publikations- und Forschungsdaten mittels IT-Unterstützung zu exportieren und sie zentral auf den Webseiten der Universität zu veröffentlichen. Dadurch ist die Sichtbarkeit der Forschungsleistungen und somit die Außendarstellung der MLU stark eingeschränkt. Im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 wird deshalb ein integriertes Forschungsinformationssystem (FIS) an der MLU eingeführt, welches eine zeitnahe Dokumentation, Berichterstattung und Kommunikation relevanter Forschungsinformationen sowie eine Zusammenführung der dezentralen Informationsbestände bieten soll.

Zur effektiven Erfüllung dieser Aufgaben hat das FIS die folgenden Anforderungen zu erfüllen:
(i) Kompatibilität mit dem Kerndatensatz Forschung nach den Empfehlungen des Wissenschaftsrates,
(ii) einheitliche, dezentrale, anwenderfreundliche Erfassung der notwendigen Daten (u. a. zu Forschungsprojekten, Publikationen, Vorträgen, Auszeichnungen und Patenten),
(iii) anwenderfreundliche, auftragsspezifische Abfrage- und Auswertungsmöglichkeiten,
(iv) Integrationsmöglichkeit der an anderer Stelle vorgehaltenen Daten (z. B. aus dem IMS oder der Universitätsbibliographie),
(v) Sicherung einer hohen Datenqualität und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse.

Darüber hinaus wird das FIS den Forschenden und Studierenden der MLU zahlreiche Mehrwerte bieten. So sollen die persönlichen Publikationslisten und Lebensläufe der Forschenden mittels des FIS automatisch generiert und eine Weiterverwendung der verschiedenen Forschungsdaten in den virtuellen Forschungsumgebungen ermöglicht werden. Dies erlaubt den Forschenden der MLU, die von ihnen ins System eingetragenen Informationen auch für eigene Zwecke zu nutzen. Darüber hinaus soll das FIS den Forschenden beim Wissenstransfer sowie der Initiierung zukünftiger Forschungsvorhaben helfen. Den Studierenden sowie den potentiellen Studienanfängern und Studienanfängerinnen kann das FIS überdies eine umfassende Informationsquelle mit studienrelevanten und zielgenauen Recherchemöglichkeiten bieten sowie Schwerpunkte und Kompetenzbereiche der Forschungstätigkeit an der MLU aufzeigen. Das FIS soll somit zu einer Stärkung der Außendarstellung der gesamtuniversitären Forschung bzw. der profilbildenden Schwerpunktbereiche führen.

Ansprechpartner/innen

Frau Dr. R. Csuk (0345 55 21370)Projektleitung
Frau Dr. Chr. Burggraf (0345 55 21560)Fachliche Projektkoordination
Frau M. Zagrodnick (0345 55 21534)Technische Projektkoordination

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